Das 1926 gegründete Unternehmen Léon Jaccard SA befindet sich im Schweizer Jurabogen, einem Kompetenzzentrum der Uhrmacherkunst und Mikrotechnik. Das Unternehmen setzte auf eine harmonische Entwicklung und fertigte zu Beginn Glasschneider in 10 verschiedenen Modellen

1935 Jahren kam das Stanzen und Schneiden von Massenmetallgegenständen hinzu. Tastaturen für Spieluhren wurden 1950 in Serie auf einer Produktionslinie hergestellt

Von 1955 bis 1989 produzierte das Unternehmen ein JACCARD-Metronom mit einem weltweit bekannten mechanischen Uhrwerk

Ab 1970 wurde das Automatendrehen mit Nockendrehmaschinen praktiziert

1990 kamen die ersten CNC-Drehmaschinen auf den Markt. Diese neue Stangendrehbranche wird sich weiter zum Flaggschiff der Léon Jaccard SA entwickeln

Im Jahr 2002 wurde mit dem Einzug einer neuen Betriebsabteilung das Unternehmen umstrukturiert und rationalisiert. Die in einer einzigen Werkstatt konzentrierte Produktion wird von zunehmend qualifiziertem Personal durchgeführt. Ein neues Qualitätssystem wird gemäß ISO 9002 eingeführt

Im Jahr 2008,während der globalen Krise, beschloss Léon Jaccard SA, sich mit zwei neuen CNC-Maschinen für den Uhrenbereich auszustatten. Das Stanzen entwickelt sich auch in Europa und den USA, neue Produkte werden in großen Serien im Medizin- und Werkzeugbereich entwickelt und produziert. Beim Stangendrehen wird Léon Jaccard SA zum führenden Hersteller von Knöpfen für Pfeffer- und Salzmühlen

Im Jahr 2016 wurde das Unternehmen aufgekauft und der Wandel fortgesetzt. Die Nockenmaschinenbranche wurde endgültig abgeschafft und schrittweise durch digitale Maschinen ersetzt

Derzeit verfügt die Stangendrehabteilung über 12 CNC-Maschinen, mit denen Hightech-Teile in einem Bereich von 0,1 mm bis 26 mm hergestellt werden können

Léon Jaccard SA blickt jetzt mit einem Team von hochqualifizierten und vielseitigen Fachleuten in die Zukunft und Nachhaltigkeit, welche die Zuverlässigkeit und Leistung im Dienste der Kunden garantieren